Ein Ausflug ins Gruene - das war der Plan.
Irgendwie hat es aber nicht so richtig geklappt. Unser erster Ausflug ist in der ersten kleinen Stadt abseits der Schnellstrasse gestoppt worden. Die Strasse ueber die Doerfer haben wir leider nicht gefunden und bei Nachfrage bei ein paar Einheimischen war dann Schluss. Sie wollten uns partout nicht den Weg zur Landstrasse zeigen. Keine Chance - die Strasse sei viel zu schlecht, den Weg kriegen wir nicht. Naja, blieb uns nicht weiter uebrig als zurueck zur Schnellstrasse zu fahren. Immerhin haben wir dort einen Markt mit leckerem Konfekt und gutem Schaschlik gefunden.
Der zweite Versuch waere dann fast schon im Ansatz an der Polizei gescheitert. Mitten im Nirgendwo taucht ein Polizeiauto auf dem Feldweg auf, der nette junge Mann mit den Goldzaehnen (die gehoeren hier offensichtlich in jeden maennlichen Mund der etwas auf sich haelt) hebt die Kelle und fragt was wir in dem Dorf wollen. Auf meine Antwort - nur gucken - schuettelt er den Kopf, sagt lachend etwas zu seinem Kollegen, steigt ins Auto und winkt uns weiter.
Im Dorf waren die Menschen nicht sonderlich beeindruckt von uns, die Tiere haben wir dagegen etwas durcheinander gebracht. Wir sind von einer Gans angegriffen worden, haben ein Schwein aus der Suhle verjagt und viele kleine Gaensebraten durch die Gegend gescheucht. Nur die Hunde sind hier (im Gegensatz zu unseren Erfahrungen mit rumaenischen Hunden) voellig unbeeindruckt von vorbeifahrenden Motorraedern.
Soviel zum Ausflug auf's Land.
Da uns das Wetter heute ein bisschen im Stich gelassen hat bekommt Ihr aber noch ein schoenes Bild aus den letzten Tagen. Dieses Foto schicken wir mit einem besonders lieben Gruss an Evi, Steffi und Karin. Russische Friedhoefe sind super - meist am schattigen Waldrand, herrlich ungeordnet, wild ueberwuchert von Graesern und schoen bunt.